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Auf einen Blick
Bodelschwingh-Haus
Wolmirstedt Stiftung

Vorstand
Bleicher Weg 1
39326 Wolmirstedt

Fon +49(0) 39201 62-414
Fax +49(0) 39201 62-460

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Spendenkonto der Stiftung
Volksbank Magdeburg
BLZ 810 932 74
Kto-Nr. 108 481 636

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Von Gestern bis Heute - eine Chronik erfolgreicher christlicher Arbeit

 

23. 03.1884 - Gründung der "Magdeburger Stadtmission"
1884/85 - Einrichtung eines Magdalenen-Asyls im Dorf Prester
14.02.1894 - die Stadtmission Magdeburg verhandelte mit der Stadt Wolmirstedt über ein Grundstück am Rande der Stadt - das "Küchenhorn", um das Magdalenen-Asyl aus Prester nach Wolmirstedt zu verlegen. Der Wassermangel der Elbe machte die Wäschereiarbeit des Asyls unmöglich.
19.04.1895 - Einweihung des Magdalenen-Asyls "Zoar"(Zuflucht)
1897 - erste Leiterin Diakonisse Ernestine Simon. Das Haus Zoar hat nun 60 Heimplätze.
1910 - Bau des Kapellenhauses
1929 - 1930 - Durchschnittsbelegung verringert sich von 60 auf 43 Plätze
1935 - 1937 - Weggang junger Frauen durch Mündigkeit, Heirat, Entlassung als Haushilfen. Arbeitsmöglichkeiten der Mädchen: Wäscherei, Plätten, Nähen, Garten und Feldarbeit auf umliegenden Bauernhöfen
1939 - die Militärbehörden wollen das Haus als Lazarett nutzen

- Umzug in ein leerstehendes Pfarrhaus nach Farsleben
1947 - Rückgabe der Einrichtung unter der Heimleitung der Diakonisse Frieda Schulze
1948/49 - zusätzlich werden 14tägige Kurmaßnahmen organisiert
1950 - Eröffnung einer Abteilung für bildungsunfähige Kinder
1950/51 - Aufgabe der Arbeit mit jungen Mädchen und Frauen, erzwungen von staatlicher Heimkontrolle und der FDJ-Kreisleitung
1951 - Anfrage der Landesheilanstalt Uchtspringe, bildungsunfähige Kinder aufzunehmen.
17.08.1951 - Umbenennung des Haus "Zoar" in "Bodelschwingh-Haus".

- durch Einweisung steigt die Zahl der "bildungsunfähigen" Kinder auf 106
17.08.1951 - das Seminar für den kirchlich-diakonischen Dienst wird eröffnet
1953 - 1. Examen 29.09.1953
1954 - Gründung der Schwesternschaft
1955 - Ausbau des Dachgeschosses zu Zwei- und Dreibettzimmern für die Schülerinnen des Seminars

- im Heim leben zur gleichen Zeit 130 Kinder und Jugendliche
1964 - in zwei Unterrichtsgruppen werden auf eigene Initiative bildungsunfähige Kinder beschult
1965 - Festliche Einweihung der Orgel (Sauer) und der Glocke
1966 - Beginn der intensiven Betreuung von Spastikern
1967/68 - Bau der Fertighäuser im Gelände für Schwestern
1970 - Fernkurse mit dem Abschluss Kinderdiakonin werden angeboten
1974 - Kauf eines benachbarten Grundstücks für einen Erweiterungsbau mit Fahrstuhl, Therapieräumen und Schwimmbecken;
02.12.1977 - Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus
1975 - "die Elternbriefe" (Hilfe für Eltern spastischer Kinder) von Schwester Annelore Neumann entstehen, Grundlage für ihr Buch, "Chancen für mein Kind"
1975 - erstes Examen zur "Heilpädagogischen Kinderdiakonin"

- im Heim wird die Situation immer unerträglicher; die Kinderbetten mussten oft durch doppelstöckige Erwachsenenbetten ersetzt werden
1975 - Schwester Frieda Schulze geht in den Ruhestand und Pfarrer Werner Kluge, als Provinzialpfarrer, übernimmt die Leitung des Heimes, sowie des Seminars für Kinderdiakoninnen
1977 - Beginn der Arbeitstherapie
1983 - Bezug des Neubaus
20.05.1991 - Gründung des Vereins Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt e.V.

- Verabschiedung der Satzung des Vereins 19.09.1991
01.10.1991 - das Seminar für Kinderdiakoninnen feiert sein 40-jähriges Jubiläum
12.12.1991 - Eintragung des Vereins Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt e.V. in das Vereinsregister
1992 - das Seminar geht in die Trägerschaft des Diakonischen Werkes über, als Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik
1992 - Heimkinder im schulfähigen Alter werden in die Schule für geistig Behinderte aufgenommen
1992 - Schwester Astrid Horn übernimmt die Heimleitung von Schwester Martl Pollak

- im Sommer wird Pfarrer Kluge verabschiedet
01.10.1992 - Diakon Arvid Schaub übernimmt die Geschäftsführung des Bodelschwingh-Hauses
05.12.1992 - die Schwesternschaft gründet einen eigenen Verein: Diakonische Schwesternschaft Wolmirstedt e.V. und zieht nach Barsinghausen
01.07.1993 - Im Sommer Übernahme der Einrichtungen der "Lebenshilfe": Werkstatt für Behinderte und Wohnstätte
Frühjahr 1994 - Bezug von Ein- und Zweibettzimmern wird möglich, durch Umbau
Herbst 1994 - das Tageszentrum nimmt seinen vollen Betrieb auf; alle Erwachsenen, nicht werkstattfähigen Bewohner des Bodelschwingh-Hauses gehen den ganzen Tag einer geregelten Förderung und Beschäftigung nach
10.12.1994 - Grundsteinlegung für den Neubau der Werkstatt für Behinderte
1995 - Beginn des Betreuten Wohnens; Außenwohnungen in der Stadt
10.06.1995 - Jubiläumsfeier 100 Jahre Diakonische Arbeit im Bodelschwingh- Haus
März 1996 - Bezug der neu gebauten Werkstatt für behinderte Menschen in der Angerstraße
1997 - die erste Mitarbeiterzeitung erscheint noch unter dem Namen "Bodelschwingh-Hauspost" - später "Flüstertüte"
01. 01. 1999 - Fachschule für Sozialpädagogik und Berufsfachschule für Sozialpflege wechseln wieder vom Diakonischen Werk d. KPS zum Bodelschwingh-Haus
28. 01. 2000 - Richtfest und Grundsteinlegung des "Quetchen" - Wohnheim für 36 Bewohner. Sie stand unter dem Spruch "Sucht das Gute und nicht das Böse."
Im September wird es von den Bewohnern bezogen.
01. 08. 2000 - die Kindertagesstätte "Storchennest", mit ihrer Außenstelle in Elbeu, wird von der Stadt übernommen und gehört mit zur Einrichtung

- die Außenstelle der WfbM, der Recyclinghof im Handwerkerring, wird in Betrieb genommen
17.-23. 08. 2002 - Evakuierung der gesamten Einrichtung wegen Hochwassergefahr
2002 - Baubeginn der 3 Wohnersatzbauten (Richtfest im Oktober 2003)
20.08.2004 - Einweihung und Bezug der 3 Wohnersatzbauten

- Beginn der Umbauten des Altbaus für das Internat und Tageszentrum für behinderte Menschen
April 2005 - Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland
05.-11. 06. 2005 - Jahresfestwoche zum 110-jährigem Bestand, gemeinsam mit der Borghardtstiftung zu Stendal, die 130 Jahre alt ist und mit der wir seit 2004 kooperieren
2006-2007 - Bau und Bauabschluss des Biomasseheizkraftwerks
01.07.2007 - Umstrukturierung der Einrichtungsteile in gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung
21.6.2008 - Gründung der Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt Stiftung
30.6.2009 - Der 1. Vorstand Diakon Arvid Schaub wechselt zum Diakonischen Werk Karlsruhe
1.7.2009 - Peter Hugo und Pastor Christian Geyer bilden den neuen Vorstand der Stiftung und des Vereins.
September 2009 - Eröffnung einer Kinderkrippe in Barleben