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Das Bodelschwingh-Haus sucht Begleiter

Von Gudrun Billowie

Wolmirstedt • Christa Kordisch strahlt. Die 81-jährige Bewohnerin des Bodelschwingh-Hauses wird bald auf Reisen gehen.

Mit weiteren Bewohnern fährt sie nach Bremen. Begleitet werden sie dabei von Marlis Heise und Rosi Uhlemann. Ohne die beiden ehrenamtlichen Reisebegleiterinnen könnten viele Bodelschwingh-Haus-Bewohner Wolmirstedt kaum verlassen und das wäre traurig. „Aber es gibt viele Menschen, die unsere Bewohner unterstützen”, sagt Martina Bauer, „und wir freuen uns über jeden, der unser Team erweitert.”

 

Martina Bauer ist für den begleitenden Dienst zuständig und hält die Fäden der Freizeitbörse in der Hand. „Um bei uns ehrenamtlich tätig zu werden, sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich”, sagt sie. Freude am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen und Offenheit sind gute Voraussetzungen. Außerdem gilt das Prinzip: Jeder kann, niemand muss. „Bei Bedarf frage ich unsere Ehrenamtlichen, ob sie uns bei einem Termin unterstützen können”, erzählt Martina Bauer, „wenn sie keine Zeit haben, brauchen sie sich dafür nicht zu entschuldigen.”

 

Marlis Heise und Rosi Uhlemann sind schon seit Jahrzehnten dabei, haben sich langsam an die Aufgaben herangetastet. Marlis Heise war Krankenschwester und ihre Abteilung Patenbrigade einer Kindergartengruppe des Bodelschwingh-Hauses. solche Partnerschaften zwischen Betrieben, Kindergärten und Schulen war zu DDR-Zeiten üblich. ‚Von da an war der Kontakt da”, sagt die 65-Jährige, „außerdem wohne ich in der Nähe des Bodelschwingh-Hauses, die Bewohner gehören zu meinem Lebensumfeld dazu.”  Als ehrenamtliche Reisebegleiterin hat sie sogar einige der Kindergartenkinder von einst wiedergetroffen.

 

Rosi Uhlemann ist inzwischen 73 und hat lange im Bildungs- und Freizeitzent rum gearbeitet, das damals viele Projekte mit dem Bodelschwingh-Haus initiiert hat. Die Kontakte hat sie nie abreißen lassen.

Inzwischen verreisen die beiden Frauen mit bis zu sechs Bodelschwingh-Haus-Bewohnern mitunter vier Mal im Jahr. Sie sind in ihre Aufgaben hineingewachsen. „Diese Zeitgeben wir jedem”, sagt Martina Bauer, „wer neu bei uns einsteigt, begleitet erst einmal bei Tagesfahrten, wie in den Zoo, ins Konzert oder zu Festen.” Der Idealfall ist, dass persönliche Beziehungen zwischen Betreuer und Bodelschwingh Haus-Bewohnern entstehen. „Manche Bewohner suchen ihr Reiseziel so aus, dass sie mit ihren Lieblingsbetreuern mit fahren können”, weiß Martina Bauer.


Rechte, Pflichten und medizinische Grundlagen für den Umgang mit behinderten Menschen werden in einer Schulung für Ehrenamtliche erklärt. Die nächste wird Freitag, 18. März, ab 15 Uhr, und Sonnabend, 19. März, von 10 bis 13 Uhr im Konferenzraum des Hauses 3 angeboten. Anmeldungen nimmt Martina Bauer unter 0151/18 23 90 07 entgegen.