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Medienkompetenz will gelernt sein
Wie können Kinder bereits im Kindergartenalter sinnvoll an das Thema Medien herangeführt werden? Dieser Frage widmete sich ein Projekt, das die künftigen Erzieher an der Evangelischen Fachschule für soziale Berufe in Wolmirstedt fernab vom klassischen Unterricht dieser Tage erlebten. Medienpädagoge Torsten Kirchhof vom Medienkompetenzzentrum in Halle weiß um die Brisanz des Themas. Schließlich biete gerade der Konsum von Film und Fernsehen häufig Anlass zu Diskussionen. „Uns geht es hier aber um die Einbeziehung des Kindes. Unsere Arbeitsweise ist handlungsorientiert und soll Fantasie und Kreativität der Kinder ansprechen“, sagt Kirchhof. Wie Basteln oder Malen gäbe es auch im medienpädagogischen Bereich viele Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten. „Wir wollen, dass Kinder sich zum Beispiel mal selbst an einer Kamera ausprobieren. Eine Geschichte in Bildern erzählen – Fotos, aber auch bewegte Bilder.“  Auch ein Hörbuch sei so ein spannendes Experiment. Eine Geschichte einmal selbst zu vertonen, indem man die Geräusche von Sturm oder Regen mit einer so genannten Geräuschtonne erzeugt, das ganze aufzeichnen und schließlich am Computer in das richtige Format bringen. Bei all diesen Schritten könnten Kinder wunderbar mit einbezogen werden. „Es gibt so viele Möglichkeiten, die den Beruf des Erziehers noch interessanter und moderner machen“, sagt Teilnehmerin Bianca Bothe (22). Man könne viele Ideen und Eindrücke mit in den Berufsalltag nehmen, sagt die junge Frau, die gerade ihr Anerkennungsjahr in einer Kindertagesstätte absolviert. Mit dem nötigen Wissen sind die künftigen Erzieher dank des Projekts ausgestattet. Wenn auch nicht genügend Zeit blieb, um jedes Genre auch selbst auszuprobieren. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch mehr Zeit zum Ausprobieren gehabt hätten“, sagt Jessica Brühner (22). Schließlich seien viele Methoden und Arbeitsweisen selbst den meisten Schülern noch neu gewesen. Als derartig kreativen Beruf nähme man häufig den Erzieher gar nicht wahr.