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Projekt zur Umweltbildung präsentiert

Pünktlich zum Bergfest des Klimagipfels in Kopenhagen, fand auch das Umweltbildungsprojekt „Energie und umweltbewusst(er) leben lernen“ seinen Abschluss. Zur Präsentation in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung kamen neben vielen neugierigen Bewohnern auch Jürgen Stadelmann, Staatssekretär für Umwelt und Landwirtschaft, CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens, die stellvertretende Bürgermeisterin von Wolmirstedt Marlis Cassuhn und Sozialamtsleiterin Marlis Lüder.
Sie alle verfolgten gemeinsam mit Vorstandsmitglied Christian Geyer die Präsentation und schnell war klar, dass der Ausgang des Projekts doch vielversprechender sein würde als die Ergebnisse, die vom  Klimagipfel in Kopenhagen zu erwarten sind: 66 Bewohner haben sich sechs Monate lang mit den Themen Energie und Umwelt beschäftigt, haben ihre Freizeit genutzt, um ihr Umweltbewusstsein zu schulen. Unter der Leitung von Projektkoordinatorin Jana Giera gelang es, die Bewohner zu sensibilisieren, ihr Interesse am Umweltschutz zu wecken, sie neugierig zu machen, auf Themen wie Erneuerbare Energien.
Tagesausflüge führten die Projektteilnehmer ins Braunkohlewerk in den Harz, ins Müllheizkraftwerk nach Magdeburg oder ins Energiemuseum nach Berlin. Viele andere Ziele standen außerdem auf dem Programm. Dabei ging es um die Frage, wie Energie erzeugt wird, wie wohl ein Leben ohne Strom aussähe und welche Möglichkeiten es im Alltag gibt, den Stromverbrauch zu senken und somit nachhaltig dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Große Themen auf den Alltag herunter gebrochen, effiziente Ideen und Handlungsvorschläge, die auch umsetzbar sind – das waren die Ziele, die Jana Giera durchaus erreicht sieht. „Jede Begegnung mit der Natur ist ein Erlebnis und eine Chance, Neues zu entdecken, aber letztlich sich selbst“, so formulierte die Projektleiterin den pädagogischen Anspruch des Projekts. Denn nicht zuletzt geht es neben dem Umweltschutz natürlich auch um Bildung, um die Entwicklung der Persönlichkeit, um das Schulen und Ausbauen vorhandener Fähigkeiten und um die Erweiterung des eigenen Horizonts.
Und Spaß sollte das Projekt machen. Hörte man die Teilnehmer so reden, hatte man keinen Zweifel daran, dass nicht nur viel gelernt, sondern auch viel gelacht wurde. Schließlich ist es ein ganz besonderes Erlebnis, eine Nacht im Heu zu verbringen und spannend ist es, die Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu erforschen. Besonders der Ausflug auf die ehemalige Deponie in Magdeburg, den heutigen Elbauenpark, ist den Teilnehmern noch gut in Erinnerung geblieben. „Wer nicht dabei war, hat was verpasst“, war aus den Reihen der Bewohner zu hören.
Und damit das Bodelschwingh-Haus auch künftig die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Umweltschutzes unmittelbar verfolgen kann, haben die Teilnehmer dem Staatssekretär gegenüber zum Abschluss nur eines mit auf den Weg gegeben: „Wir wollen im nächsten Jahr weitermachen!“