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AUS DER WERKSTATT
Tag der offenen Tür in der Glindenberger Straße
Dass Arbeit für Menschen mit Behinderungen mehr ist als nur Beschäftigung, davon konnten sich die Besucher der Werkstatt des Bodelschwingh-Hauses in der Glindenberger Straße am Tag der offenen Tür überzugen. „Seit April vergangenen Jahres haben hier vor allem Menschen mit psychischer oder seelischer Erkrankung einen Arbeitsplatz gefunden“, sagt Stephan Keindorff, Leiter der Produktion. Der Arbeitsbereich sei überschaubar, nicht zu groß, so dass die Beschäftigten schnell ihren Platz in der Produktion einnähmen und sich am Arbeitsplatz gut zurechtfänden.
Täglich um 8 Uhr ist Arbeitsbeginn in der Glindenberger Straße. Dann nehmen die rund 30 Beschäftigten ihren Platz in der Produktion ein. Ob im Bereich der Windgeneratorenfertigung für die Firma Enercon oder in der Holzfertigung, wo Lattenroste entstehen - die Besucher schauten den Beschäftigten über die Schulter, konnten einen Eindruck gewinnen, wie anspruchsvoll und vielseitig die Arbeitsbereiche sind. "Viele Menschen denken, Behinderte nur Tüten kleben. Das ist ein ganz falsches Bild. Bei uns gibt es von einfachsten Arbeiten bis hin zu verantwortungsvollen Tätigkeiten jede Menge Beschäftigungsmöglichkeiten", sagte Keindorff gegenüber der Volksstimme. Rund 40 Gäste konnte die Werkstatt am Tag der offenen Tür begrüßen.
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